Neuer Eintrag
Gästebuch - Vhf 69
62 Einträge auf 7 Seiten
Klaus Mewes
31.08.2026 12:44:54
Ich fand diese Nachricht vom Schiffskoch Herrn Neuhaus und meine, sie gehört ruhig hier hinein.
Wir sind sicher auch zusammen gefahren und die SÜD-Köche waren eigentlich immer gut. Ich nehme mal Kontakt mit ihm auf. LG an alle Ehemaligen der SÜD.
Nachricht: HalloHerr K.K.MEWES,ich möchte mich einmal vorstellen mein nahme Joachim A. Neuhaus in Hamburg geboren. Wohne jetzt Wiemerskamp (15bis20 Minuten von A.Schloss.)Ja und dan über 25 Jahre HSDG erfahrung die besten jahre meines Lebens, bin auf Tanker, Cap San,Fee u.Cruz,RoRo Rosa Blanca.Pülar.u.Columbus. gefahren.bis1997 einer der letzten Köche der HSDG,Habe dan ein Land gearbeitet als koch,2009 schweren Unfall ein Jahr .Ich habe aber noch mein Humor und Sage immer noch Meinung. So Herr K.K.Mewes ich habe ihr Buch wieder gefunden was Sie mir vor ein halben geschickt haben(ich bin Camping Fan)es war in Wohnwagen unter Pillen Dose hebe gleich ein paar Seiten gelesen bis zur Seite wo Sie über den Duft der Elbe Schreiben da kommen Erinnerungen wie hoch 1962-63 der Duft der HDAG fähren. So erst mal genug erzählt von mir. Wir wünschen einen guten Rutsch ins neue Jahr Gesundheit Glück und Frieden. Margret und Jochen.
Wir sind sicher auch zusammen gefahren und die SÜD-Köche waren eigentlich immer gut. Ich nehme mal Kontakt mit ihm auf. LG an alle Ehemaligen der SÜD.
Nachricht: HalloHerr K.K.MEWES,ich möchte mich einmal vorstellen mein nahme Joachim A. Neuhaus in Hamburg geboren. Wohne jetzt Wiemerskamp (15bis20 Minuten von A.Schloss.)Ja und dan über 25 Jahre HSDG erfahrung die besten jahre meines Lebens, bin auf Tanker, Cap San,Fee u.Cruz,RoRo Rosa Blanca.Pülar.u.Columbus. gefahren.bis1997 einer der letzten Köche der HSDG,Habe dan ein Land gearbeitet als koch,2009 schweren Unfall ein Jahr .Ich habe aber noch mein Humor und Sage immer noch Meinung. So Herr K.K.Mewes ich habe ihr Buch wieder gefunden was Sie mir vor ein halben geschickt haben(ich bin Camping Fan)es war in Wohnwagen unter Pillen Dose hebe gleich ein paar Seiten gelesen bis zur Seite wo Sie über den Duft der Elbe Schreiben da kommen Erinnerungen wie hoch 1962-63 der Duft der HDAG fähren. So erst mal genug erzählt von mir. Wir wünschen einen guten Rutsch ins neue Jahr Gesundheit Glück und Frieden. Margret und Jochen.
Claudia Tugemann
17.07.2026 09:47:21
Lieber Klaus,
mehr als ein Jahrzehnt ist vergangen, seit Du uns in Safaga mit Dreimal Lang von unserer geliebten MS Berlin verabschiedet hast. Oft denke ich zurück an die Zeit an Bord, die herrlichen Tage im Roten Meer und die geselligen Abende mit Dir, Ralf und Sergej an der Bar.
Viele Seereisen liegen inzwischen hinter uns, immer mit kleinen Schiffen, auf denen man noch spürt, dass man auf See ist, auf denen man sich in der Familie geborgen fühlen darf, auf denen eine Sturmfahrt bei Windstärke 12 noch ein echtes Abenteuer ist, auf denen man der See noch eng verbunden ist.
Wir bleiben dem Meer treu, und unsere nächsten Fahrten sind schon festgemacht, hinaus auf die offene See, wo man nur den Himmel über sich und rundum nur die Weite des Ozeans bis zum Horizont im Blick hat.
Schiff ahoi und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!
Mit besten Grüßen von Herzen, alter Seebär
Claudia
mehr als ein Jahrzehnt ist vergangen, seit Du uns in Safaga mit Dreimal Lang von unserer geliebten MS Berlin verabschiedet hast. Oft denke ich zurück an die Zeit an Bord, die herrlichen Tage im Roten Meer und die geselligen Abende mit Dir, Ralf und Sergej an der Bar.
Viele Seereisen liegen inzwischen hinter uns, immer mit kleinen Schiffen, auf denen man noch spürt, dass man auf See ist, auf denen man sich in der Familie geborgen fühlen darf, auf denen eine Sturmfahrt bei Windstärke 12 noch ein echtes Abenteuer ist, auf denen man der See noch eng verbunden ist.
Wir bleiben dem Meer treu, und unsere nächsten Fahrten sind schon festgemacht, hinaus auf die offene See, wo man nur den Himmel über sich und rundum nur die Weite des Ozeans bis zum Horizont im Blick hat.
Schiff ahoi und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!
Mit besten Grüßen von Herzen, alter Seebär
Claudia
Michael Gruß
18.10.2025 15:11:20
Moin Herr Kapitän Mewes,
bei strahlendem Sonnenschein sind Tanja und ich im Laderaum der Cap San Diego. Ganz schön duster hier. Zeit wieder an Deck zu kommen!
Klar, dass ich hier beim Besuch an Dich und Deine Geschichten denke.
Werde wohl, wenn ich zu Hause bin, diesen Teil Deiner Reise nochmal nachlesen.
Herzliche Grüße von Bord
Michael
bei strahlendem Sonnenschein sind Tanja und ich im Laderaum der Cap San Diego. Ganz schön duster hier. Zeit wieder an Deck zu kommen!
Klar, dass ich hier beim Besuch an Dich und Deine Geschichten denke.
Werde wohl, wenn ich zu Hause bin, diesen Teil Deiner Reise nochmal nachlesen.
Herzliche Grüße von Bord
Michael
Klaus Mewes
03.05.2025 21:50:40
Am 2. Mai 2025 hat Robert, der Kreuzfahrttester und mein CIA für Recherchen sowie DPA an Land für die Eisfahrt nach Grönland, das umgesetzt wovon er über 1 Jahr sprach und davon besessen war.
Alle haben abgeraten, alles versucht was möglich ist ihn davon abzubringen. Erfolglos in allen Bemühungen. Liebe Menschen haben sich mit ihm beschäftigt.
Es sollte nicht sein.
Am 2. Mai 2025 nun hat er auf eigenem Wunsch seinem Leben ein Ende gesetzt.
Nun denke ich an seine Tochter und an die Enkel und sage Dank für die Zeit mit ihm. Was bleibt: das Buch, da steht er drin. Ohne ihn hätte ich es so nie hinbekommen.
Im Geiste gebe ich für ihn nun:
3 x Lang, wie an Bord.
Die Flagge geht auf Halbmast dabei.
Gute Ruhe Robert
Traurig lässt Du eine Menge Freunde zurück!
Alle haben abgeraten, alles versucht was möglich ist ihn davon abzubringen. Erfolglos in allen Bemühungen. Liebe Menschen haben sich mit ihm beschäftigt.
Es sollte nicht sein.
Am 2. Mai 2025 nun hat er auf eigenem Wunsch seinem Leben ein Ende gesetzt.
Nun denke ich an seine Tochter und an die Enkel und sage Dank für die Zeit mit ihm. Was bleibt: das Buch, da steht er drin. Ohne ihn hätte ich es so nie hinbekommen.
Im Geiste gebe ich für ihn nun:
3 x Lang, wie an Bord.
Die Flagge geht auf Halbmast dabei.
Gute Ruhe Robert
Traurig lässt Du eine Menge Freunde zurück!
Roberto Krützen
01.05.2025 00:11:22
Lieber Klaus, warum schreibe ich dir was in dein Gästebuch? Na ja - 100%ig nicht wegen deinem unermüdlichem und leider vergeblichem fight für deine geliebte Nautik und gegen den Verlust des maritimen Knowhow. Sorry!
Nein lieber Klaus, ich gehe / bin von Bord gegangen - ganz alleine meine Entscheidung - und leider bzw verständlich gegen die allgemeine Meinung oder das Verständnis meiner Umgebung, Freunde, Familie.
Egal - das erste Mal, daß ICH für mich wichtig war. Warum? Noch mehr egal und nicht vermittelbar.
Was bleibt, so wie es war, war es eben, gut und schlecht. Du hast mir damals auf der MS BERLIN den richtigen, wichtigen und berühmten Tritt in den Arsch gegeben. Und das war damals gut so, wir haben ne tolle Freundschaft aufgebaut, dein Buch zusammen rausgebracht und ne schöne Zeit gehabt.
Aber die Fahrt ist nun zu Ende und das alles ohne die ganze Gehirnotto Scheisse, mit der ich leider von überall zugeballert werde.
Danke für alles lieber Klaus, hör auf über das Ende der Nautik usw zu jammern, änderst eh nix. Lass deine Leser an deinem Seemannsleben teilhaben, ohne das bekannte Seemannsgarn zu spinnen.
Mach's gut alter Brummbär und wenne Zeit hast, schick mir mal 3 x lang rüber - sehr wahrscheinlich werde ich - aber nicht für alle hörbar - antworten.
Aloha - ciao - bis denne, dein Freund Roberto - CIA und Kreuzfahrttester und nen ganz lieben Gruß an deine Seemannsbraut Andrea-Henny.
Ach ja, ein neuer Job ist mir auch schon angeboten worden - CIA für den lieben Gott. Kann ich die Welt retten?! Nee - lass man - et muss auch man jut sein!
CIA an den KvdB
- wir hören (uns nicht mehr)
Nein lieber Klaus, ich gehe / bin von Bord gegangen - ganz alleine meine Entscheidung - und leider bzw verständlich gegen die allgemeine Meinung oder das Verständnis meiner Umgebung, Freunde, Familie.
Egal - das erste Mal, daß ICH für mich wichtig war. Warum? Noch mehr egal und nicht vermittelbar.
Was bleibt, so wie es war, war es eben, gut und schlecht. Du hast mir damals auf der MS BERLIN den richtigen, wichtigen und berühmten Tritt in den Arsch gegeben. Und das war damals gut so, wir haben ne tolle Freundschaft aufgebaut, dein Buch zusammen rausgebracht und ne schöne Zeit gehabt.
Aber die Fahrt ist nun zu Ende und das alles ohne die ganze Gehirnotto Scheisse, mit der ich leider von überall zugeballert werde.
Danke für alles lieber Klaus, hör auf über das Ende der Nautik usw zu jammern, änderst eh nix. Lass deine Leser an deinem Seemannsleben teilhaben, ohne das bekannte Seemannsgarn zu spinnen.
Mach's gut alter Brummbär und wenne Zeit hast, schick mir mal 3 x lang rüber - sehr wahrscheinlich werde ich - aber nicht für alle hörbar - antworten.
Aloha - ciao - bis denne, dein Freund Roberto - CIA und Kreuzfahrttester und nen ganz lieben Gruß an deine Seemannsbraut Andrea-Henny.
Ach ja, ein neuer Job ist mir auch schon angeboten worden - CIA für den lieben Gott. Kann ich die Welt retten?! Nee - lass man - et muss auch man jut sein!
CIA an den KvdB
- wir hören (uns nicht mehr)
Klaus Rabba
16.04.2025 18:14:26
Gedanken zum Schiffbau in Deutschland
Teil 3
Da kein staatliches Schiffbaukonzept in Deutschland vorlag und auch nicht vorliegt, standen die Werften und die Bundesländer Hamburg, Bremen und Niedersachsen vor den internationalen Anforderungen im Schiffbau allein da und kapitulierten zum größten Teil. Außerdem wurden und werden die deutschen Werften ohne staatliche Beteiligung geführt.
Der Niedergang kann nicht nur durch Lohnkosten verursacht worden sein, denn Japan mit einem vergleichbaren BIP (D: 4.527 Mrd. $ / J: 4,219) ist immer noch die Nummer drei mit 15% Marktanteil im Schiffbau (2023) und fast 10 Mio. abgelieferter Gross Tonnage. Deutschland ist auf Platz 7 mit 290.000 t Gross Tonnage und 0,45% Marktanteil.
Die Situation in Frankreich ist hinsichtlich abgelieferter Tonnage vergleichbar mit 0,5 % Marktanteil, doch hat der Staat die Mehrheit mit 62 % im Marine Schiffbau (Groupe Naval) und hält 34 % an der Großwerft Chantiers de l’Atlantique in St. Nazaire. Letztere wird für den Bau des für 2040 geplanten Flugzeugträger benötigt und verfügt über ein Baudock, dass für Tanker bis 1.000.000 Tonnen vorgesehen war. Z.Zt. werden dort auch MEGA Kreuzfahrtschiffe gebaut.
In Italien, auf Platz 5 im Schiffbau mit 0,65 % Marktanteil, hält der Staat 64 % an der FINCANTIERI Gruppe, der viertgrößten Werftengruppe der Welt.
https://de.wikipedia.org/wiki/E-Flexer-Klasse
https://de.wikipedia.org/wiki/Visentini-Klasse
Teil 3
Da kein staatliches Schiffbaukonzept in Deutschland vorlag und auch nicht vorliegt, standen die Werften und die Bundesländer Hamburg, Bremen und Niedersachsen vor den internationalen Anforderungen im Schiffbau allein da und kapitulierten zum größten Teil. Außerdem wurden und werden die deutschen Werften ohne staatliche Beteiligung geführt.
Der Niedergang kann nicht nur durch Lohnkosten verursacht worden sein, denn Japan mit einem vergleichbaren BIP (D: 4.527 Mrd. $ / J: 4,219) ist immer noch die Nummer drei mit 15% Marktanteil im Schiffbau (2023) und fast 10 Mio. abgelieferter Gross Tonnage. Deutschland ist auf Platz 7 mit 290.000 t Gross Tonnage und 0,45% Marktanteil.
Die Situation in Frankreich ist hinsichtlich abgelieferter Tonnage vergleichbar mit 0,5 % Marktanteil, doch hat der Staat die Mehrheit mit 62 % im Marine Schiffbau (Groupe Naval) und hält 34 % an der Großwerft Chantiers de l’Atlantique in St. Nazaire. Letztere wird für den Bau des für 2040 geplanten Flugzeugträger benötigt und verfügt über ein Baudock, dass für Tanker bis 1.000.000 Tonnen vorgesehen war. Z.Zt. werden dort auch MEGA Kreuzfahrtschiffe gebaut.
In Italien, auf Platz 5 im Schiffbau mit 0,65 % Marktanteil, hält der Staat 64 % an der FINCANTIERI Gruppe, der viertgrößten Werftengruppe der Welt.
https://de.wikipedia.org/wiki/E-Flexer-Klasse
https://de.wikipedia.org/wiki/Visentini-Klasse
Klaus Rabba
16.04.2025 18:13:19
Gedanken zum Schiffbau in Deutschland
Teil 2
STENA ist eine Kurzform aus dem Namen des Gründers Sten Allan Olsen und wurde 1962 gegründet, nachdem Sten Allan Olsen schon im Jahr 1946 sein erstes Schiff kaufte und bis 1962 eine kleine Reederei betrieb. STENA ist eine äußerst erfolgreiche schwedische Reederei, die klug den Markt beobachtet und innovative Schiffstypen, vornehmlich RoPax weltweit in Auftrag gab.
Ich selbst kann mich gut an eine Serie von STENA RoPax Schiffen erinnern, die bei Hyundai in Süd-Korea gebaut wurden und mit 2 x12 V PC 2-5 400 S.E.M.T. Pielstick Motoren im Lizenz Bau ausgerüstet wurden und auf denen ich einige Male zu Inspektionen mitfuhr. Damals wurden die Schiffe erst bei den Reedern und entsprechend des Fahrtgebietes ein oder zweimal umgebaut, so dass einige Schiffe hinterher nicht mehr als Schiffe einer Klasse zu erkennen waren.
Auf eine vergleichbare Serie von Fährschiffen, die auf einem Grundentwurf beruhen und den Kundenwünschen angepasst werden, kann nur die Visentini-Klasse der Visentini Werft vorweisen, die über ein Jahrzehnt 20 RoPax Fähren ablieferte. Die Visentini Werft liegt im Po Delta an der Adria.
Die Kapazitäten für den einst erfolgreichen deutschen Fährschiffbau sind fast gänzlich verschwunden. Lediglich die Meyer Werft in Papenburg könnte zwei oder drei RoPax Schiffe mit 230-250 m Länge gleichzeitig bauen, ist aber mit Kreuzfahrtschiffen voll ausgelastet.
Das bedauernswerte Fazit lautet: der deutsche Schiffbau verfügt nur noch über Kapazitäten für Mega Kreuzfahrtschiffe und Marinefahrzeuge. Container, Bulkis, Tanker, RoPax, sowie Feeder oder Schwerguttransporter werden in Deutschland nicht mehr gebaut, da die Bauwerften hierfür fast alle verschwunden sind.
Teil 2
STENA ist eine Kurzform aus dem Namen des Gründers Sten Allan Olsen und wurde 1962 gegründet, nachdem Sten Allan Olsen schon im Jahr 1946 sein erstes Schiff kaufte und bis 1962 eine kleine Reederei betrieb. STENA ist eine äußerst erfolgreiche schwedische Reederei, die klug den Markt beobachtet und innovative Schiffstypen, vornehmlich RoPax weltweit in Auftrag gab.
Ich selbst kann mich gut an eine Serie von STENA RoPax Schiffen erinnern, die bei Hyundai in Süd-Korea gebaut wurden und mit 2 x12 V PC 2-5 400 S.E.M.T. Pielstick Motoren im Lizenz Bau ausgerüstet wurden und auf denen ich einige Male zu Inspektionen mitfuhr. Damals wurden die Schiffe erst bei den Reedern und entsprechend des Fahrtgebietes ein oder zweimal umgebaut, so dass einige Schiffe hinterher nicht mehr als Schiffe einer Klasse zu erkennen waren.
Auf eine vergleichbare Serie von Fährschiffen, die auf einem Grundentwurf beruhen und den Kundenwünschen angepasst werden, kann nur die Visentini-Klasse der Visentini Werft vorweisen, die über ein Jahrzehnt 20 RoPax Fähren ablieferte. Die Visentini Werft liegt im Po Delta an der Adria.
Die Kapazitäten für den einst erfolgreichen deutschen Fährschiffbau sind fast gänzlich verschwunden. Lediglich die Meyer Werft in Papenburg könnte zwei oder drei RoPax Schiffe mit 230-250 m Länge gleichzeitig bauen, ist aber mit Kreuzfahrtschiffen voll ausgelastet.
Das bedauernswerte Fazit lautet: der deutsche Schiffbau verfügt nur noch über Kapazitäten für Mega Kreuzfahrtschiffe und Marinefahrzeuge. Container, Bulkis, Tanker, RoPax, sowie Feeder oder Schwerguttransporter werden in Deutschland nicht mehr gebaut, da die Bauwerften hierfür fast alle verschwunden sind.
Klaus Rabba
16.04.2025 18:09:44
Gedanken zum Schiffbau in Deutschland
Teil 1
Am Horizont sah ich die MS « ECO VALENCIA » die auf ihrer Reise von Genua nach Barcelona.
Die Fähre gehört der Grimaldi Gruppe und ist eines von mittlerweile 23 in China georderten RoPax Schiffen. 14 Schiffe gehören zur E-Flexer Klasse und die weiteren 9 zur „Next Generation MED and Hansa Superstar class“, unterscheiden sich aber kaum vom E-Flexer.
Dier E-Flexer Klasse wurde in China auf der Jingling Werft in Zusammenarbeit mit STENA Lines 2016 entwickelt. STENA orderte bei der chinesischen Staatswerft bis heute 15 RoPax Schiffe dieser Klasse.
STENA selbst betreibt davon vier Schiffe. Der Rest wurde langfristig an andere Fährschiff Reedereien verchartert: Britanny Ferries, DFDS, Marine Atlantic, Corsica Linea und Superfast Ferries. Die E-Flexer fahren nun auf den Meeren rund um Europa: China hat damit den europäischen Markt für Fährschiffe erobert.
E-Flexer bedeutet, dass sich das Grunddesign den Anforderungen der Reedereien und des Fahrtgebietes anpassen lässt. Die Entwicklung der E-Flexer Klasse lässt sich in etwa mit der Innovation der Volkswagen Gruppe vergleichen, wo auf Basis einer Chassis-Bodengruppe verschiedene Ausführungen gebaut werden, was erhebliche Kosten einsparte.
Alle E-Flexer Schiffe wurden und werden auf der chinesischen staatlichen Werft Jingling Shipyard gebaut, die damit auf eine erfolgreiche E-Flexer Serie von 38 Schiffen für Europa blicken kann. Es werden sicher nicht die letzten Schiffe dieser Klasse sein. Der Preis pro Schiff lag bei den ersten Einheiten um die 90 Mio.€.
Die Kapazitäten der Werft erlauben den Bau von sechs E-Flexern gleichzeitig. Jingling ist in der Lage bis zu 1,9 Mio. Tonnen Deadweight jährlich abzuliefern.
Teil 1
Am Horizont sah ich die MS « ECO VALENCIA » die auf ihrer Reise von Genua nach Barcelona.
Die Fähre gehört der Grimaldi Gruppe und ist eines von mittlerweile 23 in China georderten RoPax Schiffen. 14 Schiffe gehören zur E-Flexer Klasse und die weiteren 9 zur „Next Generation MED and Hansa Superstar class“, unterscheiden sich aber kaum vom E-Flexer.
Dier E-Flexer Klasse wurde in China auf der Jingling Werft in Zusammenarbeit mit STENA Lines 2016 entwickelt. STENA orderte bei der chinesischen Staatswerft bis heute 15 RoPax Schiffe dieser Klasse.
STENA selbst betreibt davon vier Schiffe. Der Rest wurde langfristig an andere Fährschiff Reedereien verchartert: Britanny Ferries, DFDS, Marine Atlantic, Corsica Linea und Superfast Ferries. Die E-Flexer fahren nun auf den Meeren rund um Europa: China hat damit den europäischen Markt für Fährschiffe erobert.
E-Flexer bedeutet, dass sich das Grunddesign den Anforderungen der Reedereien und des Fahrtgebietes anpassen lässt. Die Entwicklung der E-Flexer Klasse lässt sich in etwa mit der Innovation der Volkswagen Gruppe vergleichen, wo auf Basis einer Chassis-Bodengruppe verschiedene Ausführungen gebaut werden, was erhebliche Kosten einsparte.
Alle E-Flexer Schiffe wurden und werden auf der chinesischen staatlichen Werft Jingling Shipyard gebaut, die damit auf eine erfolgreiche E-Flexer Serie von 38 Schiffen für Europa blicken kann. Es werden sicher nicht die letzten Schiffe dieser Klasse sein. Der Preis pro Schiff lag bei den ersten Einheiten um die 90 Mio.€.
Die Kapazitäten der Werft erlauben den Bau von sechs E-Flexern gleichzeitig. Jingling ist in der Lage bis zu 1,9 Mio. Tonnen Deadweight jährlich abzuliefern.
KLAUS RABBA
13.04.2025 15:43:52
Hallo Klaus
Hier meine Anmerkungen zu deinem Beitrag:
https://ichwolltemeer.de/Mewes-News/DAS-HAFENKONZERT-zu-Gast-Dr-Kroeger-VDR/index.php/
Mehr habe ich auch nicht von dem smarten Jungen vom VDR erwartet.
Mit zwei meiner ehemaligen Kommilitonen, waren wir zu einem Besuch an der Flensburger Hochschule für Technik, wo noch die nautische und technische Ausbildung zum Bordpersonal erfolgt.
Wir erfuhren, dass es nur noch einen weiteren Standort für diesen Studienort in Rostock gibt.
Außerdem fehlt es an Studenten für die Ausbildungsgänge, so dass die Flensburger ihre Semester nicht immer voll bekommen.
Es mangelt offenbar an motivierten jungen Leuten für den Seeberuf.
Dagegen war das Semester für Filmkunst ausgebucht.
Also gibt es mehr Interesse für Orchideen Fächer als für Nautik und Maschinenführung.
Kurz gesagt, die Reeder bekommen ihre Schiffe mit dem zur Verfügung stehenden deutschen Personal nicht mehr voll.
Das liegt aber auch an dem Mentalitätswechsel der jüngeren Generation und es bleibt zu hoffen, dass noch genügend Ingenieure ausgebildet werden, um den Bedarf für die Industrie zu decken.
Also Rekrutierung ausländischen Personals, als Lösung. Traurig.
Grüße
Hier meine Anmerkungen zu deinem Beitrag:
https://ichwolltemeer.de/Mewes-News/DAS-HAFENKONZERT-zu-Gast-Dr-Kroeger-VDR/index.php/
Mehr habe ich auch nicht von dem smarten Jungen vom VDR erwartet.
Mit zwei meiner ehemaligen Kommilitonen, waren wir zu einem Besuch an der Flensburger Hochschule für Technik, wo noch die nautische und technische Ausbildung zum Bordpersonal erfolgt.
Wir erfuhren, dass es nur noch einen weiteren Standort für diesen Studienort in Rostock gibt.
Außerdem fehlt es an Studenten für die Ausbildungsgänge, so dass die Flensburger ihre Semester nicht immer voll bekommen.
Es mangelt offenbar an motivierten jungen Leuten für den Seeberuf.
Dagegen war das Semester für Filmkunst ausgebucht.
Also gibt es mehr Interesse für Orchideen Fächer als für Nautik und Maschinenführung.
Kurz gesagt, die Reeder bekommen ihre Schiffe mit dem zur Verfügung stehenden deutschen Personal nicht mehr voll.
Das liegt aber auch an dem Mentalitätswechsel der jüngeren Generation und es bleibt zu hoffen, dass noch genügend Ingenieure ausgebildet werden, um den Bedarf für die Industrie zu decken.
Also Rekrutierung ausländischen Personals, als Lösung. Traurig.
Grüße
Jonas Lebert
08.02.2025 15:43:02
Guten Tag Kapitän Mewes!
Die vergangenen zehn Tage hatte ich Ihr Buch sozusagen nicht mehr aus der Hand gelegt: Höchst spannend, sehr informativ und voller interessanter Details, eine großartige Darstellung der Realität und sehr gut zu lesen. Ich kann nur JEDEM und JEDER empfehlen, Ihr Buch zu lesen, egal, ob "Landratte" oder Seefahrer. Was Sie von der Entwicklung der deutschen Seefahrt beschreiben, läßt sich ähnlich auch in anderen Bereichen beobachten, vielleicht nicht in dem Ausmaß, aber dennoch in einem klaren Trend.
Ich bewundere Ihre Standhaftigkeit, nahezu bis zum Schluß an Ihrem Kurs festzuhalten trotz dieser unsäglichen und überaus zahlreichen Widrigkeiten aus beinahe allen Richtungen! Das verdient größten Respekt, zumal zwar Ihre innere Wut fast spürbar wird beim Lesen, an keiner Stelle aber in unsachliche und wüste Beschimpfungen ausartet. Vielmehr bleiben Sie stets bei der Sache und decken völlig zurecht massive Mängel auf.
Vielen herzlichen Dank für diesen Einblick in die Welt der Seefahrt und auch in Ihr privates Leben und Erleben.
Nochmals meine uneingeschränkte Empfehlung, dieses Buch zu lesen!!
Herzliche Grüße aus dem Münchner Raum,
Jonas Lebert
Die vergangenen zehn Tage hatte ich Ihr Buch sozusagen nicht mehr aus der Hand gelegt: Höchst spannend, sehr informativ und voller interessanter Details, eine großartige Darstellung der Realität und sehr gut zu lesen. Ich kann nur JEDEM und JEDER empfehlen, Ihr Buch zu lesen, egal, ob "Landratte" oder Seefahrer. Was Sie von der Entwicklung der deutschen Seefahrt beschreiben, läßt sich ähnlich auch in anderen Bereichen beobachten, vielleicht nicht in dem Ausmaß, aber dennoch in einem klaren Trend.
Ich bewundere Ihre Standhaftigkeit, nahezu bis zum Schluß an Ihrem Kurs festzuhalten trotz dieser unsäglichen und überaus zahlreichen Widrigkeiten aus beinahe allen Richtungen! Das verdient größten Respekt, zumal zwar Ihre innere Wut fast spürbar wird beim Lesen, an keiner Stelle aber in unsachliche und wüste Beschimpfungen ausartet. Vielmehr bleiben Sie stets bei der Sache und decken völlig zurecht massive Mängel auf.
Vielen herzlichen Dank für diesen Einblick in die Welt der Seefahrt und auch in Ihr privates Leben und Erleben.
Nochmals meine uneingeschränkte Empfehlung, dieses Buch zu lesen!!
Herzliche Grüße aus dem Münchner Raum,
Jonas Lebert
zurück zu: Startseite