Gästebuch - Vhf 69

44 Einträge auf 9 Seiten
Wolfgang Loß
13.02.2023 14:47:34
Lieber Kapitän Mewes
nachdem ich mich durch das Buch durchgehangelt habe.Manchmal fürchterlich stürmich erschreckt,was Sie haben aufgedeckt.Ich hätte es gerne in jungen Jahren verstanden,wie die Politik der Reder Funktionierte
In meinem Leben habe ich viele Nationalitäten an Seeleuten kennen gelernt und nich immer Glück gehabt.
Aber einen solchen Kapitän hab ich mir der durchdenkt,was er sagt.(Auch enn er schon mal innerlich sauer ist)und der uns sagt was er durchdacht hat.
Der Verstanden wird,verstanden werden will,und sich nicht,verständlich zu sein !
Der nicht Stolz ist sondern Leidet,wenn mann Ihn nicht Versteht.
Der eine Fundierte Botschaft hat,
nicht nur die SEEMANSCHAFT und Frieden an Bord.Die Kavensmänner kommen alleine.
Viele Grüße aus der Kombüse.
Danke für das KREUZ des Süden.So ähnliches Bild läst meine Frau für mich malen,das weder ich später so Neptun viel mit ins Hospitz mitnehmen.
Danke Käpt.
Wolfgang Loß
13.02.2023 14:26:23
Moin Käpitän Mewes,mit Dir wäre ich gerne zur See gefahren,Mein Resept und Achtung wären Dir nicht nur Gewiss,sonder meine Absolute Loyalität.
ICH WOOLTE NICHT MEHR,ich liebte meinen Beruf
bis in alle Ewigkeit.Unsere Biografie in jungen Jahren haben viele ähnlichkeiten.Du hast dich für Lebensweisen auf dem Schiff eingeseztz. Seemannschaft das war mein Leben bis zum heutigenTag.Ich hätte gernne einpaar worte mehr bei unserem Seemanntreffen gesprochen.Ich habe 1962 bei der HAPAG angefanhen.­Laufbahn:­Decksj.­Jungm.­Leichtm.­Matr.­
Bootsmann.Lernte nicht nur eine Generation von Nautikern und Fü­hrungskrä­ften,­Funkern,­Kapitä­n und Rederrein kennen.Sondern auch Kapitäne bei dennen stand ich Montagsmorgens mit Berichtsheft im Kartenhaus stramm.Und ich Erzähle immer ich habe bei der HAPAG gelernt.Sie hat mir als Damaliger Volksschüler
ermöglicht auf die Seemannsschule Finkenwerder zu gehen.mit 15 JahrenAls ich an Land blieb konnte ich glücklicherweise eine Umschulung,zweiter Bildungsweg.Kinder und Jugend Sozialarb.Werden.Meine Erfahrung auf See hat mir viele Türen an Land geöffnet.Ich konnte mit Kindernund Jugendlichen nicht nur auf der Nordsee rumschippern,sonder dabei viel aus meiner jugend erzä­hlen.­Lä­nder,­Kulturen über den Tellerreand gesehen.Käpt als ich mich Seite für Seite in deinem Buch auf die Reise machte.Stand in in der Nock Luv BB.Und eine weiße wand kamm auf uns zu.Plötzlich eine Stille,alles wie in watte eingepakt.Vor Jahren hat mich der Krebs er wischtTumor im Bauch einige OP.Na ja,als ich dir die Hand an Bord gab Erwähtes du das du auch solch eine Krankheit Überstanden hast.Diese weiße wand habe ich sehr oft.Durch starke Medikamente.Ich rede nicht oft über Krankheit.Die meistenbeim Jahres Treffenn haben mich Unterschiedlich erlebt.Ich bin sehr dankbar das ich da immer noch wieder schaffe.Mich in dein Buch reinvertiefe,Fetstelle wie wertlos mein Seemannsberuf von heute auf morgen wurde.Plötzlich waren die Deckshänds da.
Ich wanderte
von einem Schiff zum Anderen wo keine Container mehr waren.Gruß Kapitän
Michael Krüger
20.01.2023 09:51:47
Hallo Klaus,
nun wird es auch Zeit, dass ich mich in Sachen Gästebuch Eintrag mal revanchiere. Klaus, du hast eine sehr informative Seite, die an deine Zeit als Seemann erinnert, die ja dein ganzes Leben geprägt hat. Toll finde ich auch, dass du das ganze auch mal kritisch betrachtest mit vielen Expertisen und Insider wissen. Dein Buch habe ich jetzt auch gelesen und ehrlich, wenn man erst mal angefangen hat zu lesen, kann man nicht aufhören, so fesselnd ist der Stoff. Nun gehöre ich ja auch zur Gattung, die das erlebt hat, zwar nicht in so großen Umfang wie Du, war ja nur ein Matrose, aber ich kann das alles gut umsetzen. Freue mich auch sehr, dass ich kurz in deinem Buch erwähnt wurde. Wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass wir uns noch öfter treffen.

Liebe Grüße Michael
www.­columbus-­line-­sammlung.­de
Angelika Fislage
20.12.2022 22:43:38
ICH WOLLTE MEER
Lieber Klaus, nun bin ich 1 Jahr lang über 660 Seiten mit Dir um die Welt geschippert und habe Deinen so akribischen und kritischen Blick auf 50 Jahre Seefahrt teilen dürfen.

Blick zurück in ein halbes Jahrhundert Seefahrt unter dem „Fixstern„ GLOBALISIERUNG, wo vermutlich mehr auf den Kopf gestellt worden ist als vorher und nachher in der Seefahrtsgeschichte?!
Natürlich subjektiv, aber gerade das macht die Eindrücke ja so persönlich.
Du wolltest Meer und anstatt dessen fandest Du 30 Sprachen an Bord, dazu noch Messerstechereien, eine flötespielende Kapitänin auf der Brücke, die schneller wieder zu Hause war als sie gucken konnte,
Reeder, die sich mit Geldverdienen auf dem Rücken von Material und Mannschaft immer besser auskennen sollten und noch so vieles, vieles mehr….

Woher auch immer die Stürme hereinbrachen, Du trugst Deinen Anker immer ganz tief in Dir drin und da konnten die Norddeutschen Reeder, die Du ja alle kennst, Dich vielleicht so manches Mal kopfschüttelnd zurücklassen, aber nicht aus den Angeln heben, so bist Du eben!

Du hast uns erkennen lassen, dass auf den Schultern eines Kapitäns mehr Verantwortung lastet als für uns Landratten vorstellbar ist, denn Du musst nicht nur über nautische und logistische Talente verfügen, sondern Dich an Bord so ganz nebenbei auch als Techniker, Diplomat, Küchenchef, Krankenschwester, Seelsorger und vermutlich sogar als Eintänzer auf den Kreuzfahrtschiffen beweisen - ganz schön vielseitig!

Auch wenn zu Meer wolltest, die ganze Welt, die Du gesehen hast, die kann Dir keiner nehmen und besonders um die Anfangszeit unter deutscher Flagge werden Dich viele beneiden!

Manchmal ist es doch echt gut, dass wir keine 60 mehr sind oder?!
Ulli Geiger ,Autor
29.11.2022 09:57:44
Lieber Klaus ,Deine Arbeit zur Elbvertiefung . ,,Von mir eine Eins mit Sternchen,, So eine fundierte & gut recherchierte Arbeit kann halt nur Klaus Mewes schreiben. In deinem Text steckt eine Menge Expertise drinne. Hat Gutachen-Charakter ! Danke dafuer
Anzeigen: 5  10   20


zurück zu: Startseite